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Dänemark besteht aus der Halbinsel Jütland (Jylland) und ungefähr 400 namentlich erfassten Inseln. 82 dieser Inseln sind bewohnt. Die beiden größten sind Fünen (Fyn) und Seeland (Sjælland).

Dänemark hat eine beträchtliche Zahl von Berufsfischern und eine entsprechend große Fischereiflotte; daher spielt auch die Fischindustrie in Dänemark eine wichtige Rolle. Ansonsten geben die Hersteller von Nahrungsmitteln, chemischen Stoffen, Maschinen, Metallwaren, Elektronik und Transportausrüstung, Bier, Papier und Holzprodukte den Ton an. Auch der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Zwischen dem 8. und dem 10. Jahrhundert waren die Dänen unter dem Namen Wikinger bekannt. Zusammen mit den Norwegern und Schweden fielen sie in allen Teilen Europas ein, kolonisierten sie und trieben mit der dort lebenden Bevölkerung Handel. Heute sind die Dänen stolz auf ihren Wohlfahrtsstaat mit seinem weit reichenden sozialen Schutz für alle Bürger.

Dänemark ist eine konstitutionelle Monarchie, die heute unter der Verfassung von 1953 regiert wird. Das Parlament (Folketing) besteht aus einer Kammer und zählt 179 gewählte Mitglieder.

Zu den berühmtesten Dänen gehören der für seine Märchen bekannte Schriftsteller Hans Christian Andersen, die Autorin Karen Blixen und der Designer Arne Jacobsen. Dem Regisseur Lars von Trier und seinen Experimentalfilmen ist es zum Großteil zu verdanken, dass das dänische Kino nun auch internationale Anerkennung findet.

Zu den Spezialitäten der dänischen Küche gehören das „Smørrebrød“, eine Art belegtes Brot, gekochte oder karamellisierte Kartoffeln, gekochter Rotkohl, Schweinebraten und Bratente.