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Seit dem EU-Beitritt im Jahr 1973 hat sich die Republik Irland (Éire) von einer im Wesentlichen landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft in den keltischen Tiger, eine moderne, technisch hoch entwickelte Wirtschaft verwandelt.

Das Innere des Landes besteht hauptsächlich aus landwirtschaftlich genutzten Tiefebenen, die von niedrigen Hügeln unterbrochen werden und mit großen Sümpfen und Seen durchsetzt sind. Im Westen findet man die Küstenberge, die sich an manchen Stellen über 1 000 m hoch erheben. Fast ein Drittel der Bevölkerung lebt in Dublin.

Das Repräsentantenhaus Dáil zählt 166 Mitglieder und bildet das Unterhaus des Parlaments, während der Senat Seanad bildet mit seinen 60 Mitgliedern das Oberhaus. Die Parlamentswahlen finden alle fünf Jahre statt.

Obwohl die Geschichte Irlands von Unruhen und Leiden geprägt ist, wurden die Iren immer mit ihrer Liebe zur Musik und dem Geschichtenerzählen in Verbindung gebracht. Irland wird häufig als Land der Heiligen und Gelehrten bezeichnet. Hier sind viele englischsprachige Schriftsteller geboren wie Yeats, Joyce, Beckett, Wilde und Shaw. Außerdem ist Irland die Heimat international bekannter Rockgruppen und Sänger wie U2, The Corrs und Sinead O’Connor.

Einfache Fleischgerichte und gekochtes Gemüse wie Kartoffeln, Karotten, Rüben und Pastinak sind die Hauptbestandteile der traditionellen irischen Küche.