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Abgesehen von der Po-Ebene in
der Region Emilia-Romagna besteht Italien hauptsächlich aus Bergen. Das Land
erstreckt sich von den Alpen bis zum zentralen Mittelmeer. Zu Italien
gehören die Inseln Sizilien, Sardinien und Elba sowie ungefähr 70 weitere
kleine Inseln. Auf der italienischen Halbinsel gibt es zwei kleine
unabhängige Staaten: Vatikanstadt in Rom und die Republik San Marino.
Italiens Parlament besteht aus
zwei Kammern, dem Senat (Senato della Repubblica) und der
Abgeordnetenkammer (Camera dei Deputati). Die Parlamentswahlen finden
alle fünf Jahre statt.
Die wichtigsten
Wirtschaftszweige des Landes sind Tourismus, Mode, Maschinenbau, chemische
Erzeugnisse, Kraftfahrzeuge und Lebensmittel. Italien ist Mitglied der G8
(der Gruppe der sieben führenden Industrieländer und Russland) und verfügt
über die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die Einwohner der nördlichen
Regionen Italiens zählen im Schnitt zu den reichsten Europas.
Die italienische Halbinsel
war das Zentrum des Römischen Reichs, das ein umfassendes archäologisches,
kulturelles und literarisches Erbe zurückgelassen hat. Im Mittelalter
entstanden dort Humanismus und Renaissance. Der europäische politische
Gedanke, die Philosophie und Kunst wurde durch berühmte Persönlichkeiten wie
Machiavelli, Dante, Leonardo und Galileo weiter geformt.
Die Liste der berühmten
italienischen Künstler ist lang: Giotto, Botticelli, Leonardo, Michelangelo,
Tintoretto und Caravaggio, um nur einige zu nennen. Außerdem hat Italien
Opernkomponisten wie Verdi und Puccini und den Filmemacher Federico Fellini
hervorgebracht.
Die italienische Küche zählt
zu den Raffiniertesten und abwechslungsreichsten Europas: von den pikanten
Aromen Neapels und Kalabriens über die Pesto-Gerichte aus Ligurien bis hin
zu den Käse- und Risotto-Gerichten der italienischen Alpen.
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