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Malta besteht aus einer
Inselgruppe im Mittelmeer. Nur die drei größten Inseln Malta, Gozo und
Comino sind bewohnt. Die Landschaft ist von Felsen und Klippen an der Küste
geprägt. Malta liegt im
Herzen des Mittelmeers. Es ist ein Schmelztiegel der Zivilisationen: seine
Geschichte reicht tausende von Jahren zurück. Malta ist seit ungefähr
5200 v. Chr. bewohnt. Bereits vor der Ankunft der Phönizier, die die
Hauptinsel Malat nannten, was soviel wie Zufluchtsort bedeutet, gab
es hier eine nicht unbedeutende prähistorische Zivilisation. Später waren
die Inseln Jahrhunderte lang der Sitz des Johanniterordens und schließlich
Teil des Britischen Empire. Malta wurde 1964 von Großbritannien unabhängig.
An der Spitze der
maltesischen Regierung steht der Führer derjenigen Partei, die die Mehrheit
der Sitze in dem aus einer Kammer bestehenden Repräsentantenhaus, dem
Kamra tar-Rappreżentanti, hat.
Obwohl die offizielle
Amtssprache eigentlich Maltesisch ist, wird auch Englisch als Amtssprache
anerkannt; viele Malteser beherrschen außerdem Italienisch.
Tourismus spielt auf Malta
eine große Rolle, aber auch der Dienstleistungssektor gewinnt auf der Insel
an Bedeutung.
Zu den traditionellen
maltesischen Gerichten gehören Suppe (Minestrone, Fischsuppe), Nudel- und
Teiggerichte. Besonders hervorzuheben ist Stuffat Tal-Fenek
(Kaninchen in Rotweinsoße), eines der Nationalgerichte.
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